Mittwoch, 29. November 2017 | 17:22

FernUni Schweiz und Universität Genf verpflichten eine gemeinsame Assistenzprofessorin

Die Universitären Fernstudien Schweiz und die Universität Genf erweitern ihre Zusammenarbeit und bestellen eine gemeinsame Assistenzprofessorin in der Person von Frau Gaëlle Molinari.

Gaëlle Molinari, gemeinsame Assistenzprofessorin
Gaëlle Molinari, gemeinsame Assistenzprofessorin

Gemeinsame Forschungs- und Lehrprojekte

Mit dieser neuen Stelle der gemeinsamen Assistenzprofessorin möchten die FernUni Schweiz und die Universität Genf besonders gemeinsame Projekte in den Bereichen der Lehre und der Forschung entwickeln. Diese neue Stelle wird der Fakultät für Psychologie und Erziehungswissenschaften der Universität Genf und der französischsprachigen Fakultät für Psychologie der FernUni Schweiz zugeordnet. Sie ist Teil der Zusammenarbeit, die Anfang 2016 mit einem Übereinkommen geschaffen wurde und die es beiden Institutionen ermöglicht, in allen Belangen des Fernunterrichts stärker zu werden.

 

Gaëlle Molinari, gemeinsame Assistenzprofessorin

Am 1. Februar 2018 wird Frau Molinari, die 2002 ihren Doktortitel in Kognitiver Psychologie an der Universität Lyon 2 (Frankreich) erworben hat, ihre neue Stelle als gemeinsame Assistenzprofessorin der FernUni Schweiz/UniGE antreten. Konkret werden sich ihre Aktivitäten zu gleichen Teilen (50/50) zwischen den zwei Institutionen aufteilen und sich dabei einerseits der Lehre, andererseits der Forschung widmen.

 

Nach ihrer Dissertation ist sie Postdoc-Forscherin des CNRS (Nationales Zentrums für wissenschaftliche Forschung) an der Hochschule Ecole Normale Supérieure Lettres et Sciences Humaines in Lyon. 2005 erhält sie eine Forschungsstelle am Forschungszentrum CRAFT (Centre de Recherche et d'Appui pour la Formation et ses Technologies) der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) in der Schweiz. 2008 kommt sie als Projektleiterin an die Fakultät für Psychologie der FernUni Schweiz und wird 2010 zur assoziierten Professorin ernannt. Von 2010 bis 2011 ist sie Mitglied des vom europäischen Exzellenznetzwerks STELLAR finanzierten internationalen Forschungsteams MUPEMURE (Multiple Perspectives on Multiple Representations). 2012 wird sie Gastforscherin an der TECFA der Universität Genf. Seit 2012 ist sie Mitglied des Forschungsprojekts «Affective computing and emotion awareness in computer-mediated interaction» von EATMINT, einem interdisziplinären Projekt von CISA (Interfakultäres Zentrum für Affektive Wissenschaften, Universität Genf), das vom Schweizer Nationalfonds für Wissenschaftliche Forschung finanziert wird.

 

Forschungsthema von Frau Molinari

Die Forschungsarbeiten von Frau Molinari befassen sich mit - individuellem und kollaborativem - technologie- und computergestütztem Lernen (Technology-Enhanced Learning und Computer-Supported Collaborative Learning). Sie beschäftigt sich aktuell mit der Rolle von Emotionen im Fernunterricht sowie mit den Faktoren, die das Engagement und die Nachhaltigkeit in Online-Ausbildungssystemen beeinflussen. Dabei arbeitet sie mit Forschern aus den Bereichen IT-Umgebungen für Menschliches Lernen (EIAH) und Affective Computing zusammen.


FernUni Schweiz



Leserkommentare






Ihre Kommentare werden regelmässig geprüft. Beleidigende, rassistische, nicht in Schriftsprache verfasste oder nicht sachbezogene Beiträge werden gelöscht.

No comments

Persorama ePaper-Archiv

Mit dem Persorama ePapier-Archiv holen Sie sich die Persorama Ausgaben digital auf den Bildschirm zum blättern, suchen, abspeichern.

Infoletter

Melden Sie sich bei unserem Infoletter an