Montag, 6. August 2018 | 10:49

XING wächst im ersten Halbjahr in allen Segmenten zweistellig

Die XING SE, Betreiberin des führenden beruflichen Netzwerks im deutschsprachigen Raum, setzt seinen dynamischen Wachstumskurs auch im ersten Halbjahr dieses Jahres fort.

XING Schweiz Geschäftsführer Yves Schneuwly
XING Schweiz Geschäftsführer Yves Schneuwly

So hat das Unternehmen den Gesamtumsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum um 28 Prozent auf 110,5 Mio. € (Vorjahr: 86,3 Mio. €) gesteigert. Bereinigt um die Akquisitionen der Unternehmen InterNations und Prescreen lag das organische Wachstum bei 21 Prozent.

 

Segment B2B E-Recruiting trägt erstmals den grössten Anteil am Gesamtumsatz unter allen Geschäftsbereichen bei

Der Geschäftsbereich B2C hat im ersten Halbjahr 2018 den Umsatz auf 49,0 Mio. € gesteigert, das sind 18 Prozent mehr als im Vorjahr (41,6 Mio. €). Bereinigt um den Effekt der Akquisition InterNations lag der Zuwachs bei 6 Prozent. Erstmalig hat das Segment B2B E-Recruiting den grössten Anteil am Gesamtumsatz erwirtschaftet und war der Geschäftsbereich mit dem grössten Umsatzzuwachs. Die Umsätze in diesem Segment stiegen um 41 Prozent auf 49,8 Mio. € (35,3 Mio. €). Bereinigt um den Effekt der Akquisition von Prescreen lag der Zuwachs bei 38 Prozent. Auch das Segment B2B Advertising & Events legte gegenüber dem Vergleichszeitraum ordentlich zu. Der Umsatz konnte um 28 Prozent auf 9,6 Mio. € (7,5 Mio. €) gesteigert werden.

 

EBITDA wächst um 18 Prozent

Das EBITDA lag mit 33,4 Mio. € (28,5 Mio. €) um 18 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Das Nettoergebnis stieg im ersten Halbjahr um 20 Prozent auf 15,4 Mio. € (12,8 Mio. €).

 

Auch die Anzahl der Mitglieder konnte XING im Berichtszeitraum deutlich steigern. So stieg die Anzahl der Mitglieder im ersten Halbjahr um knapp 1 Million. Damit hatte XING per Ende Juni etwa 14,4 Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum. Über alle Plattformen (XING Events Nutzer) hinweg verzeichnete XING per Ende Juni 15,3 Millionen Nutzer. Im zweiten Quartal hat XING die Marke von 1 Million zahlender Mitglieder geknackt.

 

XING-CEO Vollmoeller: «XING weiter auf starkem Wachstumskurs»

«Wir konnten auch im ersten Halbjahr dieses Jahres unseren Wachstumskurs weiter fortsetzen. Die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch. Wir bieten Unternehmen die Produkte, die ihnen helfen, im 'War for Talents' zu gewinnen, und unseren Mitgliedern helfen wir, im Dschungel der Veränderungen die Chancen zu ergreifen, die ihnen helfen, das Arbeitsleben zu führen, das sie erfüllt. Und das mit konsequenter Ausrichtung an den spezifischen Bedürfnissen, die Unternehmenskunden und Mitglieder hier im deutschsprachigen Raum haben. Das ist der Kern unserer erfolgreichen Entwicklung», so XING-CEO Thomas Vollmoeller.

 

Ein Beispiel für die Besonderheiten des deutschsprachigen Raumes sei das spezifische Bedürfnis deutschsprachiger Kunden nach Datensicherheit. Aus diesem Grund habe XING die Einführung der Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) im Mai dieses Jahres zum Anlass genommen, den Mitgliedern jetzt sogar noch mehr Transparenz zu bieten als bisher schon. Dazu habe XING - im Dialog und in Abstimmung mit dem Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit - die Seite «Datenschutz bei XING» entwickelt. Bei der Gestaltung war Ziel, die Informationen so transparent wie möglich zur Verfügung zu stellen, in möglichst klarer und für jedermann verständlicher Sprache sowie in besonders anschaulicher Darstellung und Aufbereitung. Und das ohne Abstriche bei Genauigkeit und Präzision zu machen. Vollmoeller: «Denn das ist uns wichtig: dass jedes einzelne XING-Mitglied die Hoheit über seine Daten behält und weiss, was mit ihnen passiert!»

 

Darüber hinaus hat XING sich weiterhin der fortschreitenden Veränderung der Arbeitswelt gewidmet. An die Stelle früherer «Kaminkarrieren», deren Vorlauf gleichsam vorgezeichnet war, treten für immer mehr Berufstätige Lebensläufe mit unterschiedlichsten Phasen, in denen sich etwa traditionelle Beschäftigungsverhältnisse mit anderen abwechseln, in denen sie als Freiberufler arbeiten. Diese «Freelancer» spielen folglich auch für Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. Gleichzeitig gibt es derzeit praktisch keine Standardlösungen für die Verwaltung von Freelancern. Erstaunlicherweise nutzen Unternehmen dazu in aller Regel selbstgestrickte Lösungen auf Basis von Excel. Für diesen Missstand hat das Hamburger Startup asap eine Lösung entwickelt, mit der Firmen ihr Wissen über Freelancer systematisieren und strukturieren können. Alle Kollegen einer Firma können auf dieses Wissen zugreifen - bei Bedarf mit unterschiedlichen Rechten. Das reduziert Bürokratie, erhöht die Transparenz um ein Vielfaches und verleiht nicht zuletzt Freelancern zusätzliche Sichtbarkeit. XING hat asap im zweiten Quartal akquiriert und bietet das Produkt ab sofort Unternehmenskunden an.


XING Schweiz



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